Verbunden mit dem,was Sie schon nutzen.
Ein ERP ersetzt nicht alles. Es muss sich mit dem verbinden, was bleibt: Buchhaltung, Shop, Versanddienstleister, Kassensignatur, Waage, Behördenschnittstelle. fabular bringt diese Anbindungen mit – und für alles Weitere die offene fabular.API.
fabular. Prozesskette
EchtzeitOffene Aufträge
128
Chargen heute
24
fabAI erkennt: Charge L-2481 läuft 3 Tage vor Mindesthaltbarkeit – FEFO-Vorschlag erstellt.
- Über 100 fertige Anbindungen
- Offene REST-API
- Cloud, On-Premises, hybrid
Wie eine Anbindung entsteht
Nicht jede Schnittstelle braucht ein Projekt. Der Weg hängt davon ab, ob es die Anbindung schon fertig gibt, ob sie sich konfigurieren lässt oder ob wirklich entwickelt werden muss.
Fertig mitgeliefert
Was im Standard steckt – DATEV, Shopify, DHL, DPD, FinanzOnline, A-Trust – wird konfiguriert, nicht entwickelt: Zugangsdaten hinterlegen, Zuordnungen prüfen, produktiv gehen. Aktualisierungen kommen mit dem Release.
Konfiguriert über Chamäleon
Der Middleware-Dienst bindet fremde Systeme über REST, SFTP oder FTP an, ohne dass Code entsteht. Endpunkt, Authentifizierung und Feldzuordnung werden im System gepflegt, wiederkehrende Läufe übernimmt der Scheduler.
Entwickelt über die fabular.API
Gibt es das Gegenstück nicht fertig, entsteht die Anbindung über die REST-Services der Plattform. Was sich als allgemein nützlich erweist, wandert später in den Standard.
Systeme, die fabular anbindet
Über 100 Anbindungen stecken im Produkt, laufend kommen neue aus Kundenprojekten dazu. Der folgende Auszug zeigt die Bereiche und je Bereich einige der Systeme – welche in Ihrem Projekt aktiv sind, hängt von Ihrer Landschaft ab.
Finanz und Buchhaltung
DATEV, BMD, RZL, SAP und Sage – Buchungssätze, offene Posten und Stammdaten wandern automatisch, statt exportiert und importiert zu werden.
E-Commerce
Shopify, Shopware, WooCommerce und Marktplätze. Wer den mitgelieferten Webshop nutzt, braucht hier gar keine Schnittstelle.
Logistik und Versand
DHL, DPD, GLS, Österreichische Post, UPS, FedEx, DB Schenker und Dachser – Sendungserstellung, Label, Avisierung und Statusrückmeldung direkt aus dem Auftrag.
Zahlung
PayPal, Kreditkarte, SEPA, TWINT und Rechnung, abgewickelt über SaferPay, CrefoPay, Qenta QPay oder Wirecard – mit Autorisierung, Capture und Statusabgleich.
Steuern und Behörden
EU-VIES für die UID-Prüfung, FinanzOnline in Österreich, ATLAS für die Zollabwicklung, Intrastat-Meldungen und der Datenaustausch mit Agrarmarkt Austria.
Kassensicherheit
A-Trust RKSV für die Belegsignatur in Österreich, Swissbit TSE für die deutsche Kassensicherungsverordnung.
Qualität und Zertifizierung
Labore, Kontrollstellen und QS-Systeme wie AMA Marketing, BioC und AgroLab – Prüfergebnisse landen an der Charge, nicht im Mailpostfach.
Anmeldung und SSO
Microsoft Entra ID über MSAL, Google und Facebook für Shop-Logins, BankID, dazu reCAPTCHA und Geräteerkennung beim Login.
Waagen, Kassen und Geräte
Waagen und Kassenperipherie von Bizerba, Mettler Toledo und Avery über den PeriCom-Dienst, dazu Scanner, Kundendisplays, Kassenladen und Silosensoren.
Produktion und Anlagen
Der BDE-Dienst nimmt Schichtbeginn, Chargeninformationen und Ereignisse aus der Fertigung entgegen. Anlagen- und Maschinensteuerungen über Middleware, Messgeräte im Labor über die WebSocket-Brücke.
EDI und Dateitransfer
ORDERS, DESADV und INVOIC über SFTP oder FTP, zeitgesteuert über den Scheduler. Für Handelsketten mit eigenem EDI-Netz übernimmt unser Partner Procuros die Vorintegration.
Stammdaten
Artikel- und Partnerdatenquellen, Klassifikationen und Katalogformate – einmal gepflegt, überall gültig.
Geodaten
Google Maps Geocoding und OpenStreetMap für Adressauflösung, Kartendarstellung und Tourenplanung.
Marketing und Daten
Klaviyo für E-Mail-Marketing, DataNature zur Datenanreicherung, signoSign für digitale Unterschriften.
Auswertung
SAP Crystal Reports über den Report-Server für die Belegausgabe, Apache Superset als Auswertungsoberfläche mit Anmeldung über fabular.
Infrastruktur
Office 365 für Mail und Verzeichnisdienst, das Outlook-Plug-in für eingehende Korrespondenz, Dokumentationssysteme wie BookStack.
Künstliche Intelligenz
Azure OpenAI als Grundlage von fabAI – Prompts, Werkzeugaufrufe und Auswertungen laufen über die Plattform, nicht am System vorbei.
Alles Weitere
Über Automatisierungsplattformen wie Zapier, Make oder Power Automate sind zusätzlich tausende Anwendungen erreichbar, ohne dass eine eigene Anbindung entsteht. Mehr dazu weiter unten.
Die REST-Schnittstelle der Plattform
Die fabular.API ist keine nachträglich angebaute Schnittstelle. Es sind dieselben REST-Services, mit denen die eigene Oberfläche arbeitet – von der Anmeldung über Artikel- und Partnerdaten bis zu Warenbewegung, Auftrag und Faktura.
- Basispfad /ACM/api/, JSON über HTTPS, JAX-RS im Java-Backend
- Token-basierte Anmeldung mit automatischer Erneuerung der Sitzung
- Berechtigungen je Service über dasselbe Rollenmodell wie die Oberfläche
- Anmeldung wahlweise über Entra ID, BankID oder eigenes Benutzerkonto
- fabular selbst kann als OIDC-Provider für angrenzende Anwendungen dienen
- Für ältere Partnersysteme stehen zusätzlich SOAP-Dienste bereit
Rechte statt Vollzugriff
Ein API-Zugang bekommt Rollen wie ein Benutzer. Welcher Service für welche Rolle freigegeben ist, ist dokumentiert und im System nachvollziehbar.
Deployment-unabhängig
Dieselbe Schnittstelle im eigenen Rechenzentrum, in der Cloud und im Replikations- oder Offlinebetrieb einer Filiale.
Auch für KI-Agenten
Über den MCP-Server sprechen KI-Assistenten dieselben Services an – mit denselben Rechten. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.
Der Umweg, der hunderte Systeme erreichbar macht
Wenn ein Werkzeug weder im Standard steckt noch ein eigenes Projekt wert ist, gibt es einen dritten Weg: eine Automatisierungsplattform als Vermittler. Zapier ist die bekannteste, daneben gibt es Make, n8n und Microsoft Power Automate. Diese Dienste sind bereits mit tausenden Anwendungen verbunden – von Google Sheets über Slack bis zum CRM.
- Vermittler statt Einzelanbindung: Sie verbinden fabular einmal mit der Plattform, nicht einzeln mit jedem Werkzeug
- Regeln statt Programmierung: Die Abläufe werden im Browser zusammengeklickt – wenn dies passiert, dann tue das
- Beide Richtungen: fabular kann eine Automatisierung auslösen und selbst von einer angesprochen werden
- Ein Beispiel: Neuer Kunde in fabular angelegt, daraufhin Datensatz im Marketing-Tool erzeugt und Nachricht ins Team-Chat
- Ein zweites: Formular auf Ihrer Website ausgefüllt, daraufhin Anfrage in fabular erfasst und dem zuständigen Betreuer zugewiesen
So funktioniert es technisch
Die Plattform ruft die fabular.API auf, wenn sie etwas eintragen oder auslesen soll. Umgekehrt schickt fabular über den Chamäleon-Dienst eine Nachricht an die von der Plattform bereitgestellte Adresse – einen sogenannten Webhook.
Wofür sich das eignet
Für Randprozesse, die schnell stehen sollen: Benachrichtigungen, Übergaben an Marketing- oder Projektwerkzeuge, kleine Datenabgleiche. Für Massendaten und alles Buchungsrelevante bleibt die direkte Anbindung der bessere Weg.
Woran Sie denken sollten
Ihre Daten laufen dabei über einen Drittanbieter. Prüfen Sie, welche Felder wirklich übertragen werden müssen, wo der Dienst betreibt und was Ihre Datenschutzvereinbarung dazu sagt. Wir unterstützen bei dieser Abwägung.
Wenn die KI nicht rät, sondern nachsieht
MCP steht für Model Context Protocol – ein offener Standard dafür, wie ein KI-Assistent auf ein Fachsystem zugreift. Ohne ihn kann ein Assistent nur formulieren, was plausibel klingt. Mit ihm sieht er nach, was tatsächlich im System steht, und darf dort auch etwas eintragen. fabular beherrscht beide Seiten dieses Standards: Als MCP-Server ist die Plattform für Assistenten erreichbar, als MCP-Client spricht sie selbst die Server anderer Systeme an. Ein Assistent endet damit nicht an der Plattformgrenze.
- Der Assistent liest echte Daten: Partner, Aufträge, Belege, Kennzahlen – keine Schätzung, sondern der Stand im System
- Er durchsucht Dokumente inhaltlich, nicht nach Stichwort: Verträge, Prüfberichte, Handbücher
- Er darf schreiben, wo es freigegeben ist – etwa einen CRM-Kontakt anlegen oder eine Notiz hinterlegen
- Er kann auswerten und verdichten, statt nur Zahlen wiederzugeben
- Angemeldet wird er wie ein Benutzer, über OAuth 2.1 mit PKCE, und bekommt genau dessen Rechte – nicht mehr
- Weil jeder Zugriff durch dieselbe Tür läuft, ist auch nachvollziehbar, wer wann was abgefragt hat
- In der Gegenrichtung nutzt fabular selbst die MCP-Server Ihrer anderen Systeme – ein Assistent kann dort einen Schritt ausführen, ohne dass ein eigener Konnektor gebaut wird
- Welche fremden Server freigegeben sind, entscheiden Sie; die Freigabe läuft über dieselbe Rechteverwaltung wie alles andere
Nicht an einen Anbieter gebunden
Weil MCP ein offener Standard ist, funktioniert die Tür für verschiedene Assistenten – für den Chat in fabular ebenso wie für Microsoft Copilot oder Claude. Sie entscheiden, womit Ihre Leute arbeiten, ohne die Anbindung neu zu bauen.
Die Tür geht in beide Richtungen
Als Server lässt fabular Assistenten herein, als Client geht fabAI selbst hinaus. Für einen Prozess, der über mehrere Systeme läuft, braucht es beides: Ein Assistent, der nur das eigene Haus kennt, bleibt an der ersten Systemgrenze stehen.
Der Punkt, an dem Ketten reißen
Vom Auftrag bis zur bezahlten Rechnung sind meist vier bis sechs Systeme beteiligt. Reißt die Kette, entsteht Handarbeit: abtippen, nachfragen, abgleichen. Genau dort setzen Schnittstelle und MCP an.
Prüfbar bleiben
Ein Assistent, der am System vorbei arbeitet, hinterlässt keine Spur. Über den MCP-Server bleibt jeder Zugriff an ein Benutzerkonto, ein Recht und einen Zeitpunkt gebunden – Voraussetzung dafür, KI überhaupt in prüfungsrelevante Abläufe zu lassen.
Warum Offenheit bei großen Prozessen entscheidet
Je größer das Unternehmen, desto seltener läuft ein Prozess in einem einzigen System. Ein ERP, das sich abschottet, wird dann zum Engpass – und die Lücken zwischen den Systemen füllen Menschen mit Handarbeit. Zwei Ketten, die durchlaufen müssen.
Order to Cash – vom Auftrag zum Geldeingang
- 1
Bestellung kommt herein
Shop, Portal, EDI
- 2
Verfügbarkeit und Limit geprüft
ERP
- 3
Kommissioniert und etikettiert
Lager, Waage
- 4
Sendung übergeben
Frachtführer
- 5
Rechnung übermittelt
Faktura, E-Rechnung
- 6
Zahlung zugeordnet
Bank, Buchhaltung
Sechs Stationen, mindestens vier beteiligte Systeme. Jeder Übergang ohne Schnittstelle bedeutet abtippen, nachfragen, abgleichen.
Procure to Pay – von der Bestellung zur Zahlung
- 1
Bedarf entsteht
Disposition, Rezeptur
- 2
Bestellung geht raus
Lieferantenportal
- 3
Wareneingang erfasst
Lager, Prüfung
- 4
Rechnung abgeglichen
Belegerkennung
- 5
Freigabe erteilt
Workflow
- 6
Zahlung angewiesen
Banking
Dieselbe Logik auf der Einkaufsseite. Die Freigabe gehört in den Workflow, nicht in den E-Mail-Verteiler.
Was diese beiden Ketten gemeinsam haben: Kein einziger Schritt ist schwierig. Schwierig sind die Übergänge. Eine offene Schnittstelle sorgt dafür, dass an jedem Übergang Daten fließen statt Dateien – und dass am Ende nachvollziehbar ist, wie ein Beleg zustande kam.
Diese Aufstellung ist ein Auszug. Ob Ihr konkretes System dabei ist – und in welcher Tiefe – klären wir anhand Ihrer Systemliste, bevor wir ein Angebot legen.
Zu Integrationen und API
Kann fabular mit unserem bestehenden Buchhaltungssystem arbeiten?
In den meisten Fällen ja. Für DATEV, BMD, RZL, SAP und Sage gibt es etablierte Anbindungen, alles Weitere läuft über den Chamäleon-Dienst oder die fabular.API. Was übergeben wird – Buchungssätze, offene Posten, Stammdaten – und welches System führend bleibt, legen wir im Projekt fest. Nennen Sie uns System und Version, dann sagen wir konkret, welcher Weg es wird.
Wie lange dauert die Einrichtung einer Anbindung?
Eine Anbindung, die es als Standard gibt – etwa DATEV, DHL oder Shopify – ist in der Regel innerhalb weniger Tage betriebsbereit; die Arbeit steckt in Zugangsdaten und Zuordnungen. Konfigurierte Schnittstellen über Chamäleon brauchen typischerweise wenige Tage bis zu zwei Wochen. Individuelle Entwicklungen über die API hängen vor allem davon ab, wie gut das Gegenstück dokumentiert ist.
Was, wenn unser System nicht aufgeführt ist?
Dann prüfen wir die Machbarkeit gemeinsam. Voraussetzung ist eine Schnittstelle auf der anderen Seite: eine API, ein Dateiformat über FTP oder SFTP, oder ein Datenbankzugang. Für alle drei gibt es in fabular einen Weg. Sprechen Sie uns mit dem konkreten System an, dann bekommen Sie eine belastbare Aussage statt einer Vermutung.
Wie wird der API-Zugang abgesichert?
Ein Zugang meldet sich an und erhält ein Token, das automatisch erneuert wird. Berechtigungen laufen über dasselbe Rollenmodell wie die Oberfläche – ein Zugang sieht nur, wofür seine Rolle freigegeben ist. Für die Anmeldung lässt sich Microsoft Entra ID einbinden; umgekehrt kann fabular als OIDC-Provider für angrenzende Anwendungen dienen.
Funktionieren Anbindungen auch im On-Premises-Betrieb?
Ja. Die Plattform läuft im eigenen Rechenzentrum genauso wie als SaaS bei uns, und die Schnittstellen sind dieselben. Der Unterschied liegt in der Netzwerkkonfiguration, nicht in der Funktion. Für Standorte mit schlechter Anbindung gibt es zusätzlich Replikations- und Offlinebetrieb, etwa für Kassen im Ladengeschäft.
Bekommen wir eine Schnittstellendokumentation?
Ja. Für den vereinbarten Umfang erhalten Sie die Beschreibung der Services samt Rollenanforderungen. Wenn Ihre Entwicklung selbst anbindet, richten wir dafür einen Zugang auf dem Testsystem ein, bevor es produktiv wird.
Nennen Sie uns Ihre Systemlandschaft
Sagen Sie, was bleiben soll und was ersetzt werden kann. Wir prüfen, welche Anbindungen es fertig gibt, was sich konfigurieren lässt und wo tatsächlich Aufwand entsteht.
