Pelletlogistikmit System.
Im Energieholzhandel bringt ein Kälteeinbruch in einer Woche das Volumen, das sonst einen Monat füllt – während die Auftragsannahme am Telefon hängt und die Touren am Vorabend von Hand entstehen. Gleichzeitig entscheidet der Wassergehalt darüber, was eine Fuhre überhaupt wert ist. fabular verbindet Bestellung, Produktion, Lager und Tourenplanung zu einem Ablauf.
fabular. Prozesskette
EchtzeitOffene Aufträge
128
Chargen heute
24
fabAI erkennt: Charge L-2481 läuft 3 Tage vor Mindesthaltbarkeit – FEFO-Vorschlag erstellt.
- Digitales Kundenportal
- Dynamische Preise
- Tourenoptimierung
- 100 %
- Auftragsautomatisierung
- Echtzeit
- Lager und Bestellstatus
- 25+
- Jahre Erfahrung
- 1
- Ablauf von Bestellung bis Rechnung
Drei Probleme im Pelletgeschäft
Aufträge kommen per Telefon
Bestellungen werden telefonisch oder per Mail angenommen und manuell eingegeben. In der Heizsaison wird das zum Nadelöhr.
Digitales Kundenportal mit automatischer Auftragserfassung.
Preise folgen dem Markt zu spät
Pelletpreise werden manuell angepasst. Marktveränderungen erreichen die Kundschaft verzögert, und Kalkulationen stimmen nicht mehr.
Dynamische Preisbildung aus Marktpreis, Rohstoffkosten und Kondition.
Touren werden von Hand geplant
Lieferrouten entstehen manuell. Leerfahrten sind häufig, und Fahrzeugkapazitäten werden nicht ausgenutzt.
Automatische Tourenoptimierung nach Volumen und Kapazität.
Diese Seite ist für Betriebe, die Pellets, Hackgut, Brikett oder Scheitholz produzieren und ausliefern – und deren Auftragsannahme, Trocknung, Lagerhaltung und Tourenplanung heute in der Heizsaison an ihre Grenzen kommen.
Was im Energieholzhandel wirklich schwierig ist
Gehandelt wird Volumen, bezahlt wird Energie, geliefert wird nach Wetterlage. Diese drei Größen laufen selten synchron – und genau dazwischen entstehen die Fehler, aber auch der Bedarf an einer schnellen Sonderauswertung, die sich fabAI im Dialog beschreiben lässt, statt sie in Auftrag zu geben.
- Hackgut wird in Schüttraummetern gehandelt, verbrannt wird Energie. Wassergehalt und Heizwert entscheiden darüber, was eine Fuhre tatsächlich wert ist.
- Dieselbe Lieferung muss in mehreren Einheiten darstellbar sein: Schüttraummeter im Vertrag, Atro-Tonnen in der Bewertung, Kilowattstunden in der Abrechnung.
- Das Material trocknet im Lager nach. Menge und Qualität am Verkaufstag sind nicht die vom Einkaufstag, und beides muss zusammenpassen.
- Pellets werden lose eingeblasen. Was bestellt wurde und was tatsächlich in den Lagerraum passt, sind zwei verschiedene Mengen – die Rechnung darf nur eine davon enthalten.
- Die Nachfrage folgt dem Wetter. Ein Kälteeinbruch bringt in einer Woche das Volumen, das sonst einen Monat füllt.
- Loseware, Sackware und Big Bags entstehen aus demselben Rohstoff, laufen aber über getrennte Produktions-, Lager- und Lieferwege.
Ohne Wassergehalt kein belastbarer Preis
Wer nur nach Volumen abrechnet, verkauft im Herbst Wasser und im Frühjahr Energie zum selben Preis. Die Differenz fällt nicht auf, weil sie sich über viele kleine Lieferungen verteilt.
Die Tour entscheidet über die Marge
Kleine Abgabemengen, enge Hofzufahrten und Restmengen im Fahrzeug bestimmen die Kosten je Lieferung. Wer erst am Vorabend disponiert, fährt Leerkilometer, die in keiner Kalkulation stehen.
Die Saison lässt sich nur vorproduzieren
Im Winter ist die Produktionskapazität gedeckelt und die Trocknung braucht ihre Zeit. Was im Sommer nicht ins Lager kommt, fehlt in der Spitze – und lässt sich dann nur noch zukaufen.
Wie fabular das abbildet
Bestellung & Preis
- 1.Kundenportal für Bestellung und Statusabfrage.
- 2.Preisregeln aus Marktnotierung und Kundenkondition.
- 3.Staffeln nach Menge und Saison.
- 4.Angebot und Auftrag ohne Neueingabe.
Produktion & Lager
- 1.Produktionsplanung nach Absatzprognose.
- 2.Silo- und Sackwarenbestände in Echtzeit.
- 3.Qualitätsparameter je Charge.
- 4.Nachschub vor der Saisonspitze geplant.
Wer im Sommer produziert, muss im Winter nicht improvisieren.
Tour & Abrechnung
- 1.Touren nach Volumen, Kapazität und Region.
- 2.Fahrer-App mit Rückmeldung und Abgabemenge.
- 3.Rechnung aus der Abgabemenge.
- 4.Zahlungsabgleich und Mahnwesen im System.
Von der Rohware bis zur Rechnung
Zwischen Waldhackgut und der Rechnung an die Endkundschaft liegen fünf Schritte, in denen sich Menge und Qualität verändern. In fabular bleibt jede Veränderung nachvollziehbar.
- Schritt 01
Rohwareneingang und Bewertung
an der Brücke
Die Anlieferung wird gewogen und bewertet. Wassergehalt, Sortiment und Herkunft werden zur Lieferung erfasst und bilden die Grundlage für Einkaufsabrechnung und Lagerbewertung.
- Schritt 02
Trocknung und Lagerung
Lagerleitung, saisonal
Die Partie geht in Trocknung oder Freilager. Umlagerungen und die Veränderung des Wassergehalts werden gebucht, sodass der Bestand nicht nur als Volumen, sondern auch energetisch belastbar bleibt.
- Schritt 03
Produktion und Abfüllung
Werk
Aus der Rohware entstehen Pellets, Brikett oder Siebfraktionen für Lose-, Sack- und Big-Bag-Ware. Produktionsmengen und Qualitätsparameter je Charge werden im Zuge der Produktion erfasst.
- Schritt 04
Bestellung und Tourenbildung
Disposition, täglich
Bestellungen kommen über das Kundenportal oder den Innendienst herein. Aus offenen Aufträgen, Region, Fahrzeugvolumen und Kapazität entstehen die Touren des Folgetags.
- Schritt 05
Auslieferung und Abrechnung
Fahrer:in, am Abgabeort
Die tatsächliche Abgabemenge wird vor Ort zurückgemeldet. Die Rechnung entsteht aus dieser Menge und der Kundenkondition, Zahlungsabgleich und Mahnwesen laufen im selben System.
Was Energieholzbetriebe uns fragen
Wie wird der Wassergehalt in Bewertung und Abrechnung berücksichtigt?
Der Wassergehalt wird bei der Annahme zur Lieferung erfasst und bleibt an der Partie hängen. Aus ihm ergibt sich, wie die Menge bewertet wird und welche Zu- oder Abschläge greifen. Weil der Wert am Vorgang steht und nicht in einer Nebenliste, lässt sich später zeigen, aus welchen Parametern sich ein Einkaufs- oder Verkaufspreis ergeben hat.
Können Schüttraummeter, Atro-Tonnen und Kilowattstunden nebeneinander geführt werden?
Ja, das ist der übliche Aufbau in dieser Branche. Ein Artikel kann mehrere Mengeneinheiten mit hinterlegten Umrechnungen führen, sodass Vertrag, Lieferschein und Rechnung jeweils in der Einheit sprechen, die dort erwartet wird. Welche Umrechnungen und Bezugsgrößen für Ihr Sortiment gelten, legen wir gemeinsam fest – sie unterscheiden sich je nach Sortiment und Kundengruppe deutlich.
Können Kund:innen ihre Bestellung selbst erfassen?
Ja. Über das Kundenportal lassen sich Bestellungen aufgeben und der Status abfragen, ohne dass jemand im Innendienst tippt. Gerade in der Heizsaison entlastet das die Telefonannahme spürbar, weil viele Anrufe reine Statusfragen sind. Preise und Konditionen kommen dabei aus dem System, nicht aus einer separat gepflegten Shoppreisliste.
Wie entstehen die Liefertouren?
Aus den offenen Aufträgen werden Touren nach Region, Fahrzeugvolumen und Kapazität gebildet. Ziel ist es, das Fahrzeug voll auf die Tour zu schicken und Restmengen sinnvoll zu verplanen statt zurückzufahren. Die Fahrer:innen bekommen die Tour auf die App und melden Ankunft und Abgabemenge zurück, sodass die Disposition den Stand während des Tages sieht.
Was passiert, wenn weniger in den Lagerraum passt als bestellt?
Abgerechnet wird die tatsächlich abgegebene Menge, nicht die bestellte. Die Fahrer:innen melden sie am Abgabeort zurück, und die Rechnung entsteht aus dieser Rückmeldung. Die Restmenge bleibt im Fahrzeug verfügbar und kann derselben Tour zugeordnet werden. Damit entfallen die nachträglichen Korrekturen, die sonst einen erheblichen Teil der Reklamationen ausmachen.
Betrifft uns die EU-Entwaldungsverordnung als Energieholzhändler?
Holz gehört zu den Rohstoffen, die von der EUDR erfasst sind, samt der daraus hergestellten Erzeugnisse. Für den Handel mit Energieholz ist sie damit in aller Regel einschlägig. fabular hat dafür ein eigenes Modul: Referenznummern werden am Beleg erfasst und wandern automatisch bis in die Charge, auch über Umlagerungen und Mischungen hinweg. Für die Einordnung Ihres Sortiments sehen wir uns Ihre Artikelstruktur an.
Unternehmen, die mit fab4minds arbeiten
Ein Auszug aus unserem Kundenkreis – Betriebe mit vergleichbaren Anforderungen an Rückverfolgbarkeit, Chargenführung und Nachweispflichten.
- RWA
- BayWa
- Waldland
Bevor die nächste Heizsaison beginnt
Ein Beratungsmandat klärt vorab, welche Engpässe die Saison tatsächlich begrenzen. Das Ergebnis ist ein Dokument, mit dem Sie intern arbeiten können – unabhängig davon, ob Sie danach mit fab4minds weitermachen.
Digitalisierungsberatung für Energieholzbetriebe
Für Betriebe, bei denen in der Spitze alles gleichzeitig klemmt: Telefon, Produktion, Lager und Tour. Wir nehmen die Abläufe auf und zeigen, welcher Engpass die anderen verursacht.
- Auftragsannahme über Telefon, Mail und Portal auf Kapazität in der Saisonspitze prüfen
- Vorproduktion, Trocknung und Lagerbelegung gegen den erwarteten Absatz stellen
- Tourenbildung, Abgabemengen und Restmengenhandling auf Kosten je Lieferung untersuchen
- Preisbildung aus Marktnotierung, Wassergehalt und Kundenkondition durchgehen
Sprechen wir über Ihre Heizsaison
Nehmen Sie die stärkste Woche des letzten Winters. Daran zeigen wir, wo Auftragserfassung und Tourenplanung heute bremsen. Für unsere Beratungsmandate gilt: Wenn Ihnen das Ergebnis nicht weiterhilft, erstatten wir das Honorar.



