Zum Inhalt springen
fab4minds
Fachlösung · Lebensmittel

Vom Rohstoff bisin den Export.

Getränkehersteller füllen ein Produkt in viele Gebinde ab, wickeln Pfand und Leergut ab und müssen im Rückruffall binnen Minuten sagen können, welche Charge an welche Kundschaft ging. Liegen Laborwerte, Abfülldaten und Leergutkonten in getrennten Systemen, wird daraus stundenlange Suche. fabular verbindet Produktion, Qualität, Logistik und Vertrieb bis in den Export.

fabular. Prozesskette

Echtzeit
Einkauf
Lager
Produktion
Versand
Finanzen

Offene Aufträge

128

Chargen heute

24

fabAI erkennt: Charge L-2481 läuft 3 Tage vor Mindesthaltbarkeit – FEFO-Vorschlag erstellt.

  • Chargentrail in Sekunden
  • Laboranalytik integriert
  • EDI für Großkunden
100 %
Chargenverfolgung
25+
Jahre Erfahrung
EDI
Anbindung an Handelsketten
1
System für Produktion und Vertrieb
Der Ausgangspunkt

Wo es im Getränkebetrieb klemmt

Rückverfolgung dauert Stunden

Im Rückruffall müssen Chargeninformationen aus mehreren Systemen zusammengesucht werden. Genau die Zeit fehlt, wenn es darauf ankommt.

Vollständiger Chargentrail vom Rohstoff bis zur Kundschaft, in Sekunden.

Laborwerte stehen daneben

Analysen werden separat erfasst und müssen manuell in Freigabeprozesse übertragen werden. Der Freigabestand ist damit nie ganz aktuell.

Laborergebnisse fließen automatisch in Freigabe und Chargendokumentation.

Großkunden erwarten EDI

Handelsketten verlangen standardisierte Schnittstellen. Ohne EDI bleibt die manuelle Auftragserfassung – mit Aufwand und Fehlern bei jedem Auftrag.

EDI und API für den automatisierten Austausch mit allen Großkunden.

Diese Seite ist für Getränkehersteller, die in mehreren Gebinden abfüllen, Pfand und Leergut abwickeln, nach Mindesthaltbarkeit kommissionieren und an Handelsketten oder in den Export liefern.

Aus der Praxis

Was in der Getränkeherstellung wirklich schwierig ist

Produziert wird ein Getränk, verkauft werden Gebinde. Zwischen Ansatz, Abfüllung, Handelsregal und Leergutrücknahme vervielfacht sich, was am Anfang ein Artikel war.

  • Ein Produkt existiert in vielen Gebinden: Glas, PET, Dose, Fass, Mehrweg und Einweg – jeweils mit eigener Artikelnummer, eigenem Preis und eigenem Bestand.
  • Leergut läuft rückwärts durch dieselbe Kette. Kästen und Flaschen sind Bestand, Pfand ist eine Forderung, und beides muss je Lieferung und je Kunde stimmen.
  • Das Mindesthaltbarkeitsdatum entsteht in der Abfüllung und bestimmt danach jede Kommissionierentscheidung. Der Handel nimmt Ware nur mit ausreichender Restlaufzeit an.
  • Abfülllinien brauchen Umrüstzeiten und Reinigungszyklen. Jede Sortenumstellung kostet Kapazität, die in der Produktionsplanung stehen muss und nicht im Kopf des Schichtführers.
  • Zwischen Ansatz, Filtration und Abfüllung schwankt die Ausbeute. Sollmenge und Fertigmenge decken sich selten exakt, die Kalkulation rechnet aber mit einer Zahl.
  • Handelsketten bestellen per EDI und erwarten Lieferavis, Etikettierung und Rechnungsdaten in ihrem Format, nicht in Ihrem.
  • Eine Sonderauswertung zur Ausbeute je Linie und Sorte muss niemand programmieren: Im Gespräch mit fabAI beschrieben, entsteht sie auf denselben Chargen- und Produktionsdaten.

Leergut ist doppelt zu führen

Einmal als Bestand an Kästen und Flaschen, einmal als Pfandforderung auf dem Kundenkonto. Wird nur eine Seite gepflegt, stimmt spätestens bei der Inventur weder das eine noch das andere.

MHD-Regeln gehören ins Lager, nicht auf einen Zettel

Ob nach frühestem Ablaufdatum entnommen wird, entscheidet sich beim Kommissionieren. Ohne Vorgabe am Gerät greift das Lagerpersonal nach dem, was am nächsten steht.

Die Linie meldet, oder jemand tippt

Füllgewichte, Stillstände und Ausbeute je Charge sind entweder angebunden oder werden am Schichtende geschätzt. Im zweiten Fall ist jede Auswertung darauf eine Näherung.

Die Lösung

Wie fabular das abbildet

Produktion & Abfüllung

  1. 1.Rezepturen mit Versionierung und Chargenbezug.
  2. 2.Abfülllinien angebunden, Füllgewichte automatisch erfasst.
  3. 3.Reinigungszyklen dokumentiert und nachweisbar.
  4. 4.Stillstände und Ausbeute je Charge sichtbar.

Qualität & Labor

  1. 1.Prüfpläne vom Rohwareneingang bis zum Fertigprodukt.
  2. 2.Laborwerte je Charge, verknüpft mit Freigabe und Rechnung.
  3. 3.Abweichungen früh erkannt und nachverfolgt.
  4. 4.Prüfberichte revisionssicher archiviert.

Sperren und Freigeben sind Teil des Ablaufs, nicht ein Anruf ins Labor.

Vertrieb & Export

  1. 1.EDI und API für Handelsketten und Großkunden.
  2. 2.Zollabwicklung und Präferenznachweise im System.
  3. 3.Fremdwährung und länderspezifische Anforderungen.
  4. 4.Pfand und Mehrweggebinde vollständig abgebildet.
Der Ablauf

Vom Rohstoff bis zur Leergutrücknahme

Der Weg endet nicht bei der Auslieferung. Erst mit dem zurückkommenden Leergut ist ein Lieferzyklus abgeschlossen – und genau dieser Rücklauf fehlt in vielen Systemen.

  1. Schritt 01

    Rohwareneingang und Freigabe

    Wareneingang und Labor

    Rohstoffe, Konzentrate und Verpackungsmaterial werden chargenbezogen eingebucht und nach Prüfplan bewertet. Erst die Freigabe macht die Partie für die Produktion verfügbar.

  2. Schritt 02

    Ansatz und Rezepturfahrt

    Produktion

    Der Ansatz erfolgt nach freigegebener Rezepturversion. Materialverbrauch je Komponente und Quellcharge wird gebucht, Abweichungen zwischen Soll- und Istmenge bleiben je Charge sichtbar.

  3. Schritt 03

    Abfüllung und Chargenkennzeichnung

    Abfülllinie

    Die Abfülllinie liefert Füllgewichte, Stückzahlen und Stillstände. Charge und Mindesthaltbarkeitsdatum entstehen hier und begleiten das Gebinde von da an durch jede weitere Buchung.

  4. Schritt 04

    Freigabe und Kommissionierung

    Qualität und Lager

    Nach der Freigabe geht die Charge in den Verkaufsbestand. Die Entnahme läuft über FEFO, sodass die Restlaufzeit beim Handel eingehalten wird, ohne dass jemand Listen vergleicht.

  5. Schritt 05

    Auslieferung, Pfand und Leergutrücknahme

    Versand und Auslieferung

    Lieferschein, Pfandpositionen und Avis entstehen aus demselben Vorgang. Zurückkommendes Leergut wird der Kundschaft gutgeschrieben und geht als Bestand in den Umlauf zurück.

Häufige Fragen

Was Getränkehersteller uns fragen

Wie werden Pfand und Leergut abgebildet?

Pfand und Mehrweggebinde werden in fabular vollständig abgebildet, und zwar auf beiden Seiten: als Bestand an Kästen und Flaschen im Umlauf und als Pfandforderung auf dem Kundenkonto. Ausgabe und Rücknahme entstehen im selben Vorgang wie Lieferung und Abholung. Dadurch stimmen Leergutkonto und Bestandsführung ohne den Abgleich, der sonst regelmäßig vor der Inventur ansteht.

Wie stellt fabular sicher, dass nach Mindesthaltbarkeit kommissioniert wird?

Die Entnahme wird über FEFO gesteuert, also nach dem frühesten Ablaufdatum. Die Vorgabe erscheint am mobilen Gerät und wird beim Scannen bestätigt, statt als Regel an der Wand zu hängen. Damit wird die vom Handel geforderte Restlaufzeit systemseitig eingehalten, und es bleibt nachvollziehbar, welche Charge an welche Kundschaft ausgeliefert wurde.

Wie kommen Füllgewichte und Stillstände von der Abfülllinie ins System?

Die Abfülllinien werden angebunden, sodass Füllgewichte, Stückzahlen und Stillstandszeiten automatisch erfasst werden. Ausbeute und Stillstände sind damit je Charge und je Linie auswertbar, statt am Schichtende geschätzt zu werden. Welche Steuerungen und Protokolle bei Ihnen im Einsatz sind, klären wir vor dem Projekt – davon hängt der Aufwand der Anbindung ab.

Wie schnell steht eine Rückverfolgung im Rückruffall?

Der Chargentrail entsteht beim Produzieren und Ausliefern, nicht erst bei der Anfrage. Deshalb ist die Auswertung eine Abfrage und keine Recherche: vorwärts von der Rohstoffcharge zur belieferten Kundschaft und rückwärts vom Gebinde im Regal zur Vorlieferung. Genau die Zeit, die dabei sonst verloren geht, fehlt im Ernstfall an anderer Stelle.

Wie läuft die Anbindung an Handelsketten per EDI?

Bestellungen, Lieferavis und Rechnungsdaten werden über EDI oder API mit den Handelspartnern ausgetauscht, sodass die manuelle Auftragserfassung entfällt. Jede Kette hat eigene Formatanforderungen; welche davon abzubilden sind, klären wir anhand Ihrer bestehenden Partner. Der Nutzen zeigt sich vor allem im Volumen: Es sind genau die Aufträge, die täglich in gleicher Form hereinkommen.

Was ist beim Export in Drittländer zu beachten?

Zollabwicklung und Präferenznachweise sind Teil des Systems, ebenso Fremdwährungen und länderspezifische Anforderungen an Rechnung und Kennzeichnung. Weil Charge, Rezepturstand und Prüfbericht am Vorgang hängen, lassen sich die üblichen Nachfragen zu Zusammensetzung und Herkunft ohne separate Recherche beantworten. Welche Zielmärkte welche Dokumente verlangen, gehen wir projektbezogen durch.

Referenzen

Unternehmen, die mit fab4minds arbeiten

Ein Auszug aus unserem Kundenkreis – Betriebe mit vergleichbaren Anforderungen an Rückverfolgbarkeit, Chargenführung und Nachweispflichten.

  • Rabenhorst
  • Resch&Frisch
  • Multikraft
  • SONNENTOR
Der nächste Schritt

Bevor Sie die nächste Linie oder Sorte planen

Ein Beratungsmandat klärt vorab, wo zwischen Ansatz, Abfüllung, Lager und Leergut Aufwand entsteht, der nicht in der Kalkulation steht. Das Ergebnis ist ein Dokument, mit dem Sie intern arbeiten können – auch ohne fab4minds.

ab 1.400 €

Digitalisierungsberatung für Getränkehersteller

Für Betriebe, deren Gebinde-, Pfand- und Chargendaten über mehrere Systeme verteilt sind. Wir nehmen die Kette von der Rohware bis zur Leergutrücknahme auf und zeigen, wo sie reißt.

  • Gebinde- und Artikelstruktur über Mehrweg, Einweg und Fass durchgehen
  • Pfand- und Leergutführung auf Bestand und Kundenkonto abgleichen
  • MHD-Steuerung und Kommissionierlogik gegen die Anforderungen des Handels stellen
  • Datenrückfluss aus Abfüllung und Labor auf Vollständigkeit und Zeitverzug prüfen
Beratungsmandat anfragen

Testen wir eine Rückverfolgung

Nennen Sie uns eine Charge aus Ihrem Betrieb. Daran zeigen wir, wie schnell der vollständige Weg vorwärts und rückwärts steht. Für unsere Beratungsmandate gilt: Wenn Ihnen das Ergebnis nicht weiterhilft, erstatten wir das Honorar.