Flexibel mahlen.Konstant liefern.
Im Mühlenbetrieb schwankt die Rohware von Partie zu Partie, das Mehl soll trotzdem gleich bleiben. Silobelegung, Vermahlungsstufen und eichfähige Verwiegung müssen dabei zusammenpassen, sonst entstehen Qualitätsabweichungen und Lücken im Nachweis. fabular führt Annahme, Silobewirtschaftung, Rezeptur, Verladung und Abrechnung in einem Ablauf.
fabular. Prozesskette
EchtzeitOffene Aufträge
128
Chargen heute
24
fabAI erkennt: Charge L-2481 läuft 3 Tage vor Mindesthaltbarkeit – FEFO-Vorschlag erstellt.
- IoT-Silomanagement
- Chargengenaue Verladung
- Digitaler Getreideaufkauf
- IoT
- Silomanagement
- 100 %
- Chargenverfolgung
- 25+
- Jahre Erfahrung
- 1
- Ablauf von Annahme bis Verladung
Wo im Mühlenbetrieb Zeit verloren geht
Silofüllstände ohne Echtzeittransparenz
Füllstände werden manuell kontrolliert. Überfüllung, Qualitätsverlust und Produktionsunterbrechungen entstehen dadurch vermeidbar.
IoT-Silomanagement liefert Füllstände und Qualitätsdaten direkt ins ERP.
Verladung nicht chargengenau
Verlademengen werden manuell zugeteilt. Die chargengenaue Dokumentation ist aufwendig und im Zweifel nicht belastbar.
Automatisierte Verladung nach Kundenauftrag und Siloordnung, mit Chargennachweis.
Getreideaufkauf läuft auf Papier
Vertragsabschlüsse, Mengenerfassung und Abrechnung im Aufkauf sind papierbasiert. Jeder Schritt wird zweimal erfasst.
Digitaler Aufkauf mit Mengenerfassung, Qualitätsbewertung und Abrechnung.
Diese Seite richtet sich an Mühlen und Schälbetriebe, die Getreide selbst aufkaufen, in Silos bewirtschaften und über mehrere Vermahlungsstufen zu konstanter Qualität verarbeiten – fabular führt Wiegedaten, Qualitätsparameter, Chargen und Abrechnung in einem durchgehenden Ablauf.
Was im Mühlenbetrieb wirklich schwierig ist
Die Vermahlung selbst ist beherrschtes Handwerk. Schwierig wird es dort, wo schwankende Rohware, begrenzte Silokapazität und die Nachweispflicht am Gewicht zusammenkommen.
- Die Rohware schwankt von Partie zu Partie: Feuchte, Protein, Fallzahl und Besatz unterscheiden sich je Anlieferung, das Endprodukt soll trotzdem gleich bleiben.
- Silos sind endlich und vorbelegt: Jede Annahme braucht eine Zelle, die zur Qualität passt. Wird zugemischt, verändert das die Kennwerte der ganzen Zelle und damit die Planbarkeit der Vermahlung.
- Vermahlung ist mehrstufig: Passagen, Zwischenprodukte und Mischungen erzeugen mehrere Chargenschritte je Auftrag. Eine Rückverfolgung, die nur Rohstoff und Endprodukt kennt, greift zu kurz.
- Ausmahlungsgrad und Ausbeute bestimmen die Marge: Mehl, Kleie und Nebenprodukte müssen mengenmäßig zusammenpassen, sonst bleibt offen, ob eine Abweichung aus der Anlage, der Rohware oder der Erfassung stammt.
- Das Gewicht ist die Rechnungsgrundlage: Beim Aufkauf und bei der Verladung entscheidet die Wägung über Geld. Sie muss eichfähig erfolgen und später rekonstruierbar bleiben.
- Der Aufkauf hat eigene Regeln: Kontrakte mit Rahmenmengen, Qualitätszu- und -abschläge sowie Trocknungs- und Reinigungskosten müssen in die Gutschrift an den Landwirt einfließen.
- Eine eigene Auswertung der Ausbeute je Rezeptur für eine einzelne Mühle muss kein separates Projekt sein: Vibecoding in fabAI erzeugt sie im Dialog, die eichfähige Wiege- und Chargenlogik bleibt exakt dieselbe.
Das Silobuch neben dem ERP
Werden Füllstände in einer eigenen Liste geführt, ist der Buchbestand nie ganz der Lagerbestand. Die Differenz fällt bei der Inventur auf und nicht davor.
Chargen nur an den Rändern
Wird die Charge nur bei Annahme und Verladung geführt, endet die Rückverfolgung an der ersten Mischung. Genau dort beginnt im Ernstfall aber die Frage.
Wägungen ohne Alibispeicher
Wo das Gewicht abgeschrieben statt übernommen wird, ist die Rechnung im Streitfall nicht belegbar. Eichfähige Verwiegung mit Alibispeicher hält jede Wägung rekonstruierbar.
Wie fabular das abbildet
Silo & Lager
- 1.Füllstände je Silo in Echtzeit, per IoT gemeldet.
- 2.Qualitätsdaten am Silo hinterlegt, nicht in einer Nebenliste.
- 3.Umlagerungen und Mischungen nachvollziehbar.
- 4.Differenzkontrolle gegen den Buchbestand.
Produktion & Rezeptur
- 1.Rezepturen mit Versionierung und Chargenverknüpfung.
- 2.Vermahlungsstufen als eigene Chargenschritte.
- 3.Qualitätsparameter je Stufe erfasst.
- 4.Ausmahlungsgrad und Ausbeute nachvollziehbar.
Konstante Qualität ist eine Frage der Dokumentation, nicht des Gefühls.
Verladung & Abrechnung
- 1.Verladung nach Auftrag und Siloordnung automatisiert.
- 2.Chargennachweis entsteht beim Verladen.
- 3.Rechnung aus Wiegedaten und Vertragskondition.
- 4.Eichfähige Verwiegung mit WELMEC-Konformitätsbescheinigung.
- 5.Aufkauf digital von Vertrag bis Gutschrift.
Von der Getreideannahme bis zur Verladung
- Schritt 01
Annahme und Bemusterung
Waage und Labor, bei Anlieferung
Das Fahrzeug wird eichfähig verwogen, die Probe gezogen und bewertet. Feuchte, Protein, Fallzahl und Besatz entscheiden über Annahme, Zuordnung und Zu- oder Abschläge. Charge und Herkunft entstehen an der Waage und nicht später am Schreibtisch.
- Schritt 02
Einlagerung nach Qualität
Silobewirtschaftung
Die Partie wird der Zelle zugeordnet, die zu ihren Kennwerten passt. Füllstände und Qualitätsdaten hängen am Silo, Umlagerungen und Mischungen werden als Bewegung geführt, damit der Kennwert der Zelle jederzeit stimmt.
- Schritt 03
Vermahlung nach Rezeptur
Produktion, je Auftrag
Die Rezeptur legt die Mischung der Partien und die Passagenführung fest. Jede Vermahlungsstufe entsteht als eigener Chargenschritt, Qualitätsparameter werden je Stufe erfasst. Ausmahlungsgrad und Ausbeute sind damit am Auftrag ablesbar.
- Schritt 04
Abfüllung und Kommissionierung
Sackware, Big Bag und lose
Die Chargenkennzeichnung geht an das Gebinde, für Silofahrzeuge wird die Beladung nach Auftrag und Siloordnung vorbereitet. Damit steht vor der Verladung fest, aus welchen Zellen welche Menge kommt.
- Schritt 05
Verladung und Abrechnung
beim Abtransport
Die Verladung wird verwogen, der Chargennachweis entsteht dabei. Die Rechnung ergibt sich aus Wiegedaten und Vertragskondition; beim Aufkauf entsteht auf demselben Weg die Gutschrift an den Landwirt.
Mühlenbetriebe mit fabular
Wie behalten wir bei schwankender Rohware eine konstante Mehlqualität?
Über die Kennwerte der eingelagerten Partien. Feuchte, Protein, Fallzahl und weitere Parameter werden bei der Annahme erfasst und bleiben an Partie und Silo hängen. Die Rezeptur greift auf diese Werte zu, sodass sich die Mischung aus den vorhandenen Partien am Zielwert ausrichtet. Konstanz entsteht damit aus dokumentierten Werten und nicht aus Erfahrungswissen, das an einzelnen Personen hängt.
Wie tief geht die Chargenrückverfolgung über die Vermahlungsstufen?
Bis auf die einzelne Stufe. Jede Vermahlungsstufe wird als eigener Chargenschritt geführt, Zwischenprodukte und Mischungen eingeschlossen. Von einer Sackcharge lässt sich rückwärts bis zu den beteiligten Rohwarepartien und deren Anlieferung gehen, und vorwärts von einer Anlieferung bis zu allen Lieferungen, in die sie eingegangen ist. Für eine Rückverfolgungsübung im Audit ist genau das die geforderte Richtung.
Ist die Verwiegung eichrechtlich verwendbar?
Die Waagenkommunikation erfolgt eichfähig, mit WELMEC-Konformitätsbescheinigung und Alibispeicher. Jede Wägung bleibt damit später rekonstruierbar. Das ist wesentlich, weil das Gewicht bei Aufkauf und Verladung die Grundlage für Rechnung oder Gutschrift bildet. Welche Waagentypen bei Ihnen im Einsatz sind und wie sie angebunden werden, klären wir vor der Einführung.
Was leistet das IoT-Silomanagement konkret?
Sensoren melden Füllstände direkt in das System, statt dass jemand die Zelle kontrolliert und den Wert notiert. Zusammen mit den Qualitätsdaten, die am Silo hinterlegt sind, ergibt das ein Silobuch, das dem Buchbestand entspricht. Überfüllung, unbemerkte Leerstände und die Suche nach der passenden Zelle bei der nächsten Anlieferung fallen damit weg.
Wie wird der Getreideaufkauf vom Landwirt abgerechnet?
Aus Kontrakt, Wiegedaten und Qualitätsbewertung. Rahmenmengen und Konditionen stehen im Kontrakt, das Gewicht kommt aus der eichfähigen Verwiegung, die Zu- und Abschläge aus der Bemusterung. Daraus entsteht die Gutschrift, ohne dass Werte ein zweites Mal erfasst werden. Der Landwirt erhält eine Abrechnung, die sich Position für Position auf die Anlieferung zurückführen lässt.
Was ändert sich für unsere Auditvorbereitung?
Die Unterlagen entstehen im Betrieb und nicht in der Woche davor. Chargen, Qualitätsparameter je Stufe, Wägungen sowie Reinigungs- und Prüfnachweise hängen an den Vorgängen, in denen sie angefallen sind. Für ein Audit nach IFS Food oder für eine HACCP-Verifizierung heißt das, dass die Frage nach einem Nachweis eine Abfrage ist und keine Suche.
Unternehmen, die mit fab4minds arbeiten
Ein Auszug aus unserem Kundenkreis – Betriebe mit vergleichbaren Anforderungen an Rückverfolgbarkeit, Chargenführung und Nachweispflichten.
- Assmann Mühlen
- Schalk Mühle
- Vorarlberger Mehl
- Joseph Brot
Bevor Sie ein System auswählen
Ein abgegrenztes Beratungsmandat mit festem Umfang, festem Preis und schriftlichem Ergebnis. Auch dann sinnvoll, wenn am Ende kein Systemwechsel steht.
Digitalisierungsberatung für Mühlenbetriebe
Wir gehen den Weg des Getreides durch Ihren Betrieb – Annahme, Bemusterung, Silobelegung, Vermahlung, Abfüllung, Verladung – und zeigen, wo Daten ein zweites Mal erfasst werden.
- Annahme, Bemusterung und Silobelegung mit den Verantwortlichen aufnehmen
- Chargenführung über die Vermahlungsstufen prüfen und Lücken benennen
- Wiege- und Abrechnungswege bei Aufkauf und Verladung durchgehen
- Maßnahmenplan mit Aufwand, Wirkung und Reihenfolge
Sprechen wir über Ihre Verladung
Nehmen Sie einen typischen Verladetag. Im Beratungsmandat zeigen wir, wie chargengenaue Dokumentation ohne zusätzlichen Schritt entsteht. Wenn Ihnen das Ergebnis nicht weiterhilft, erstatten wir das Honorar.




