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fab4minds
Fachlösung · Zertifizierung

Vermehrung, Anerkennungund Vermarktung.

Sie vermehren, erkennen an und vermarkten Saatgut und müssen zu jeder Partie Sorte, Vermehrungsstufe, Anerkennungsstatus und Keimfähigkeit belegen können. Solange diese Angaben in Feldunterlagen, Laborbefunden und Verkaufspapieren getrennt liegen, kostet jede Rückfrage einen halben Tag. fabular führt Vermehrungsplanung, Anerkennungsverfahren und chargengenaue Vermarktung in einer Partieakte zusammen – was darüber hinaus je Kultur oder Anerkennungsstelle variiert, beschreiben Sie fabAI im Dialog, statt es zu beauftragen.

fabular. Prozesskette

Echtzeit
Einkauf
Lager
Produktion
Versand
Finanzen

Offene Aufträge

128

Chargen heute

24

fabAI erkennt: Charge L-2481 läuft 3 Tage vor Mindesthaltbarkeit – FEFO-Vorschlag erstellt.

  • Digitale Anerkennung
  • Sortenreinheit belegbar
  • Rückverfolgung bis zur Partie
100 %
Rückverfolgbarkeit
25+
Jahre Erfahrung
1
Akte je Saatgutpartie
B2B+B2C
parallel steuerbar
Der Ausgangspunkt

Drei Hürden in der Saatgutwirtschaft

Anerkennungsverfahren laufen auf Papier

Gesetzlich geregelte Verfahren werden papierbasiert abgewickelt. Anträge, Protokolle und Behördenkommunikation kosten Wochen und binden Fachpersonal.

Digitale Abbildung der Verfahren, mit vorbereiteten Anträgen und Protokollen.

Rückverfolgung über den Lebenszyklus fehlt

Saatgutpartien lassen sich nicht lückenlos vom Feld bis zum Endkunden verfolgen. Bei Rückfragen fehlt der Nachweis der Vermehrungsstufe.

Jede Partie eindeutig mit Sorte, Stufe und Anerkennungsstatus geführt.

Kanäle brauchen unterschiedliche Preise

B2B und B2C, verschiedene Kulturen und Sorten erfordern jeweils eigene Preise und Sortimente. Manuell ist das kaum beherrschbar.

Steuerung nach Kanal, Sorte und Kulturart mit eigenen Preislogiken.

Diese Seite richtet sich an Saatgutbetriebe, Vermehrungsorganisationen und Aufbereiter, die Vermehrungsstufe, Anerkennung, Keimfähigkeit und Beizung zu jeder Partie belegen müssen und dafür heute mehrere getrennte Aufzeichnungen führen.

Der Alltag

Was in der Saatgutwirtschaft wirklich schwierig ist

Saatgut ist ein reguliertes Produkt mit langer Vorlaufzeit. Die Schwierigkeit liegt weniger in den einzelnen Aufgaben als in der Kette: Jede Stufe erzeugt neue Nummern, die zur vorherigen passen müssen.

  • Eine Partie hat mehrere Identitäten: Sorte, Vermehrungsstufe, Erntejahr, Aufbereitungslos und Verkaufsgebinde. Jede Verarbeitungsstufe erzeugt eine neue Nummer, die auf die vorherige zeigen muss.
  • Die Anerkennung läuft parallel zum Betrieb. Feldbesichtigung, Probenahme und Beschaffenheitsprüfung ziehen sich, während Aufbereitung, Abfüllung und Vorverkauf bereits anlaufen.
  • Keimfähigkeit ist kein Stammdatum, sondern ein Messwert mit Datum. Eine Nachuntersuchung verändert die Verkehrsfähigkeit einer Partie, die längst etikettiert im Lager steht.
  • Beizung teilt eine Partie in Varianten mit eigener Kennzeichnung, die dennoch auf dieselbe anerkannte Grundpartie zurückzeigen müssen.
  • Reinigung, Kalibrierung und Mischung verändern Mengen und erzeugen Abgänge. Ausbeute und Schwund bleiben nur dann bewertbar, wenn sie partiegenau zugeordnet sind.
  • Das Geschäft ist saisonal und zweigleisig. Genossenschaften, Landwirtschaftsbetriebe und Endkunden brauchen unterschiedliche Gebinde, Preise und Papiere aus demselben Bestand.

Etikett und Partie fallen auseinander

Anerkennungsnummer, Aufbereitungslos und Etikettennummer werden oft in getrennten Listen geführt. Bei einer Rückfrage muss aus einem Sackanhänger die Vermehrungsfläche rekonstruierbar sein.

Werte mit Verfallsdatum

Keimfähigkeitsbefunde altern. Ohne Fristenüberwachung im System fällt erst beim Auftrag auf, dass eine Nachuntersuchung fällig gewesen wäre.

Stufenwechsel ohne Bruch

Von der Vorstufe über Basissaatgut bis zum zertifizierten Saatgut ändert sich die Bezeichnung, nicht die Abstammung. Wo dieses Wissen nur bei einzelnen Fachkräften liegt, geht es beim Personalwechsel verloren.

Die Lösung

Wie fabular das abbildet

Vermehrung & Feld

  1. 1.Vermehrungsplanung mit Flächen und Vermehrern.
  2. 2.Feldstatus und Kontrolltermine im Blick.
  3. 3.Vermehrungsstufen als Teil der Partieakte.
  4. 4.Erträge und Aufbereitung je Partie erfasst.

Anerkennung & Nachweise

  1. 1.Anträge und Protokolle digital vorbereitet.
  2. 2.Anerkennungsstatus je Partie sichtbar.
  3. 3.Behördenkommunikation dokumentiert.
  4. 4.Prüfberichte revisionssicher archiviert.

Der Anerkennungsstatus steuert, was verkauft werden darf – im System, nicht im Kopf.

Vermarktung

  1. 1.Preise je Kanal, Sorte und Kulturart.
  2. 2.B2B-Portal und Endkundengeschäft parallel.
  3. 3.Chargengenaue Auslieferung mit Nachweis.
  4. 4.Sortimente je Kundengruppe gesteuert.
Der Ablauf

Von der Vermehrungsfläche bis zum Sack

Zwischen Anbauplanung und Verkauf liegen mehr als zwölf Monate. Der Ablauf zeigt, an welchen Stellen die Daten entstehen, die später den Nachweis tragen.

  1. Schritt 01

    Vermehrungsplanung

    vor der Aussaat

    Sorte, Vermehrungsstufe, Fläche und Vermehrungsbetrieb werden zusammengeführt. Aus dem erwarteten Absatz entsteht die geplante Anbaufläche je Sorte, einschließlich des Vorstufen- oder Basissaatguts, das dafür bereitstehen muss.

  2. Schritt 02

    Feldbestand und Feldbesichtigung

    Vegetationsperiode

    Anbaumeldung, Flächen, Vorfrucht und Kontrolltermine werden je Vermehrungsfläche geführt. Die Ergebnisse der Feldbesichtigung hängen an derselben Akte wie später Ernte und Aufbereitung.

  3. Schritt 03

    Ernte, Annahme und Aufbereitung

    Ernte bis Aufbereitung

    Die Rohpartie wird angenommen, gereinigt, kalibriert und bei Bedarf gebeizt. Ausbeute, Abgänge und die entstehenden Lose bleiben auf die Ausgangsfläche zurückführbar.

  4. Schritt 04

    Anerkennung und Beschaffenheitsprüfung

    Probenahme und amtliche Prüfung

    Proben, Laborbefunde zu Keimfähigkeit und Reinheit sowie der Anerkennungsstatus werden je Partie geführt. Solange eine Partie nicht anerkannt ist, steuert dieser Status, was mit ihr geschehen darf.

  5. Schritt 05

    Etikettierung und Vermarktung

    Verkaufssaison

    Gebinde, Etikettennummern und Lieferpapiere entstehen aus der Partie. Genossenschaften, Landwirtschaftsbetriebe und Endkunden werden mit eigenen Preisen und Sortimenten aus demselben Bestand bedient.

Häufige Fragen

Saatgutwirtschaft in fabular

Bildet fabular die Vermehrungsstufen vollständig ab?

Ja. Vorstufen-, Basis- und zertifiziertes Saatgut werden als Eigenschaft der Partie geführt, zusammen mit Sorte, Erntejahr und Herkunft. Beim Übergang in die nächste Stufe bleibt der Bezug zur Ausgangspartie erhalten. Damit lässt sich die Abstammung einer Verkaufspartie zurückverfolgen, ohne dass jemand alte Feldlisten und Aufbereitungsprotokolle nebeneinanderlegt.

Wie hängen Partie, Anerkennungsnummer und Etikett zusammen?

Die Partie ist der führende Datensatz. Anerkennungsstatus, Prüfbefunde, Aufbereitungslose und die ausgegebenen Etikettennummern hängen daran. Aus einer Etikettennummer lässt sich damit die Vermehrungsfläche bestimmen und umgekehrt. Genau dieser Weg ist der Grund, warum getrennte Listen für Feld, Labor und Verkauf früher oder später auseinanderlaufen.

Was passiert mit einer Partie bei einer Nachuntersuchung der Keimfähigkeit?

Keimfähigkeit wird als Prüfung mit Datum an der Partie geführt, nicht als fester Stammwert. Ein neuer Befund kommt als weitere Prüfung dazu, und der jeweils gültige Wert steuert, ob die Partie im Verkauf angeboten wird. Fristen für anstehende Nachuntersuchungen lassen sich überwachen, sodass sie nicht erst beim Auftrag auffallen.

Können gebeizte und ungebeizte Varianten getrennt geführt werden?

Ja. Aus einer anerkannten Grundpartie entstehen bei der Aufbereitung eigene Lose, etwa je Beizmittel oder Gebindegröße. Diese Lose tragen ihre eigene Kennzeichnung und zeigen weiterhin auf die Grundpartie. Damit bleiben Mengenführung, Rückverfolgung und die unterschiedlichen Angaben auf den Papieren getrennt, ohne dass die Abstammung verloren geht.

Lassen sich Großhandel und Endkundengeschäft aus einem Bestand bedienen?

Ja. Preise, Sortimente und Konditionen werden je Kanal, Sorte und Kulturart gesteuert, der Lagerbestand bleibt einer. Genossenschaften und Landwirtschaftsbetriebe bestellen über das B2B-Portal, das Endkundengeschäft läuft über den Onlineshop. Beide greifen auf denselben Bestand zu, sodass eine Partie nicht zweimal verkauft wird.

Ersetzt fabular die Kommunikation mit der Anerkennungsstelle?

Nein. Die amtlichen Verfahren bleiben, was sie sind. fabular bereitet die Angaben auf, die dafür gebraucht werden, führt Anträge, Protokolle und Befunde je Partie und dokumentiert den Schriftverkehr an einer Stelle statt in mehreren Postfächern. Welche Meldungen sich in Ihrem Fall elektronisch übergeben lassen, sehen wir uns projektbezogen an.

Referenzen

Unternehmen, die mit fab4minds arbeiten

Ein Auszug aus unserem Kundenkreis – Betriebe mit vergleichbaren Anforderungen an Rückverfolgbarkeit, Chargenführung und Nachweispflichten.

  • NÖ Saatbaugenossenschaft
  • Waldland
  • RWA
  • Donau Soja
Der nächste Schritt

Erst die Kette prüfen, dann über Software reden

Ein Beratungsmandat, das den Weg einer Partie von der Vermehrungsfläche bis zum Etikett aufnimmt – ergebnisoffen und unabhängig davon, welches System am Ende dabei herauskommt.

ab 1.400 €

Digitalisierungsberatung für Saatgutbetriebe

Für Betriebe, bei denen Anerkennung, Aufbereitung und Vermarktung in getrennten Aufzeichnungen laufen und jede Rückfrage zur Suche wird.

  • Aufnahme des Wegs einer Partie von der Vermehrungsfläche über die Aufbereitung bis zum Etikett
  • Prüfung, an welchen Stellen Feldunterlagen, Laborbefunde und Verkaufspapiere auseinanderlaufen
  • Bewertung der Anerkennungs- und Nachweisabläufe auf Schritte, die sich vorbereiten und digitalisieren lassen
  • Priorisierte Maßnahmen mit Aufwandsschätzung, unabhängig davon, ob Sie fabular einsetzen
Beratung anfragen

Sprechen wir über Ihre Anerkennung

Nehmen Sie ein Verfahren, das heute Wochen dauert. Daran zeigen wir, welche Schritte sich vorbereiten lassen. Für unsere Beratungsmandate gilt: Wenn Ihnen das Ergebnis nicht weiterhilft, erstatten wir das Honorar.