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Funktion · Produktionsplanung

Produktionsplanung und Ressourcensteuerung(PPS)

Verknüpfen Sie Bedarfe, Ressourcen und Termine in einem System – für durchgängige Produktionsprozesse mit maximaler Transparenz. Sie vermeiden Überlastungen, reduzieren Rüst- und Stillstandzeiten und verbessern die Auslastung Ihrer Produktionslinien – gesteuert direkt aus dem ERP.

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Chargen heute

24

fabAI erkennt: Charge L-2481 läuft 3 Tage vor Mindesthaltbarkeit – FEFO-Vorschlag erstellt.

  • Kapazitäten und Termine
  • Feinplanung
  • Rückmeldung
Im Detail

Produktion planen, steuern und termingerecht liefern

01

Auftrags- & Fertigungsplanung

Fertigungsaufträge entstehen aus Bedarfen, mehrstufigen Stücklisten und Arbeitsplänen – inklusive automatischer Auflösung in Sekundärbedarfe und abhängige Aufträge über alle Fertigungsstufen. Vorwärts- und Rückwärtsterminierung legen Start- und Endtermine fest, abgeglichen mit den verfügbaren Kapazitäten.

02

Kapazitätsplanung & Feinsteuerung

Maschinen, Arbeitsplätze und Mitarbeitende auf der grafischen Plantafel auslasten – mit Priorisierung, Alternativbelegungen und Losgrössenbildung. Engpässe werden sichtbar, bevor sie den Liefertermin gefährden, nicht erst danach.

03

Materialdisposition & Verfügbarkeitsprüfung

Automatisierter Abgleich zwischen Lagerbestand, Reservierungen und Fertigungsbedarf über alle Stücklistenstufen – für termingerechte Materialbereitstellung und frühzeitige Sicht auf Fehlmengen statt Überraschung am Arbeitsplatz.

04

Rückmeldungen & Betriebsdatenerfassung

Ist-Zeiten, Mengen, Ausschuss und Status mobil oder stationär rückmelden – automatisch verbucht und sofort im Plan sichtbar. Grundlage für Produktionscontrolling und Nachkalkulation in der eigenen Betriebsdatenerfassung.

Ablauf

Vom Bedarf zum fertigen Auftrag

Vier Schritte, die auf derselben Datenbasis laufen – kein Export, kein Medienbruch zwischen Planung und Fertigung.

Bedarfsermittlung & Planung

  1. 1.Verkaufsaufträge, Absatzplanung oder Lagerbedarf lösen den Planungslauf aus.
  2. 2.Stücklisten werden mehrstufig aufgelöst, bis zur Rohstoffebene.
  3. 3.Bruttobedarf und Nettobedarf werden gegen Lagerbestand und offene Bestellungen abgeglichen.

Ergebnis: ein Planungsvorschlag mit Mengen und Terminen, noch nicht freigegeben.

Termin- und Kapazitätsplanung

  1. 1.Arbeitspläne bestimmen Reihenfolge, Dauer und Ressourcen je Arbeitsgang.
  2. 2.Vorwärts- und Rückwärtsterminierung ermitteln Start- und Endtermine.
  3. 3.Die grafische Plantafel zeigt die Auslastung je Maschine und Arbeitsplatz auf einen Blick.

Engpässe werden hier sichtbar – nicht erst am Liefertermin.

Freigabe & Fertigungssteuerung

  1. 1.Freigegebene Aufträge gehen mit reserviertem Material an die Fertigung.
  2. 2.Priorisierung und Alternativbelegungen fangen kurzfristige Engpässe ab.
  3. 3.Der Status je Arbeitsgang ist während der Fertigung durchgehend sichtbar.

Änderungen am Auftrag wirken sich sofort auf nachgelagerte Arbeitsgänge aus.

Rückmeldung & Nachkalkulation

  1. 1.Ist-Zeiten, Mengen und Ausschuss fließen per Betriebsdatenerfassung zurück.
  2. 2.Soll-Ist-Abweichungen stehen für Produktionscontrolling und Nachkalkulation bereit.
  3. 3.Der nächste Planungslauf rechnet mit den tatsächlichen, nicht den geplanten Werten.

Schliesst den Kreis zur Betriebsdatenerfassung – eigene Funktionsseite dazu unten verlinkt.

Häufige Fragen

Was Interessenten zur Produktionsplanung fragen

Was ist der Unterschied zwischen Produktionsplanung und Fertigungssteuerung?

Die Produktionsplanung legt fest, was in welcher Menge zu welchem Termin auf welchen Ressourcen produziert werden soll – auf Basis von Bedarfen, Stücklisten und Kapazitäten. Die Fertigungssteuerung sorgt anschließend dafür, dass freigegebene Aufträge tatsächlich in dieser Reihenfolge durch die Fertigung laufen, und reagiert auf Abweichungen wie Materialengpässe oder Maschinenausfälle. In fabular laufen beide auf derselben Datenbasis, nicht in getrennten Systemen.

Wie werden mehrstufige Stücklisten aufgelöst?

Ein Fertigungsauftrag löst seine Stückliste über alle Fertigungsstufen hinweg auf: Baugruppen erzeugen wiederum Sekundärbedarfe für ihre eigenen Komponenten, bis zur Rohstoffebene. Der Nettobedarf ergibt sich aus dem Abgleich mit Lagerbestand, Reservierungen und bereits offenen Bestellungen – abhängige Aufträge werden automatisch mitgeplant, nicht manuell nachgezogen.

Wie geht fabular mit Kapazitätsengpässen um?

Die grafische Plantafel zeigt die Auslastung je Maschine, Arbeitsplatz und Mitarbeitendem auf einen Blick. Bei einem Engpass lassen sich Aufträge priorisieren, auf alternative Arbeitsplätze umlegen oder verschieben – inklusive der Folgewirkung auf nachgelagerte Arbeitsgänge und Termine, sichtbar bevor der Liefertermin reisst.

Wie hängen Materialdisposition und Lagerbestand zusammen?

Die Verfügbarkeitsprüfung gleicht den Fertigungsbedarf laufend gegen Lagerbestand, Reservierungen und offene Bestellungen ab. Fehlmengen werden früh sichtbar, nicht erst wenn der Auftrag am Arbeitsplatz steht – und lassen sich direkt in eine Bestellung oder einen weiteren Fertigungsauftrag überführen.

Wie kommen Rückmeldungen aus der Fertigung in die Planung zurück?

Ist-Zeiten, Mengen, Ausschuss und Status werden mobil oder stationär über die Betriebsdatenerfassung rückgemeldet und automatisch verbucht. Der Plan zeigt sofort, ob ein Auftrag im Soll liegt – Abweichungen stehen zugleich für Produktionscontrolling und Nachkalkulation bereit.

Sehen Sie es an Ihrem eigenen Fall

Bringen Sie einen Vorgang aus Ihrem Betrieb mit. In 30 Minuten zeigen wir, wie Produktionsplanung das abbildet – und wo die Grenzen liegen.